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Frühjahrestransport 2026

Frühjahrestransport 2026


Am 16. April war es nun schon wieder so weit, als ein 40 Tonnen Lkw auf dem Hof anrollte, der mit allerlei Spenden für die Menschen rund um Siebenbürgen in Rumänien beladen werden sollte.

Viele fleißige Menschen hatten sich gemeldet, damit das Bestücken zügig ab 9 Uhr voran gehen konnte.

Durch akribische Kleinstarbeit (Lücken füllen/passgenaues Einsortieren), startete der Fahrer des Schwergewichts gegen 18:30 Uhr Richtung Rupea.

Nicht das Ihr denkt, es wurde durchgearbeitet!!!!!!

Stärkung für zwischendurch durfte natürlich keineswegs fehlen, die auch Dank einiger Kochbegeisteter sehr üppig ausfiel!

Erneut hatte ich das Glück den Transport, neben Micha und Danilo am kommenden Samstag zu begleiten und schauen wie Alles von statten geht.

Vollbeladen mit Anhänger ging unsere Reise erst einmal wieder bis Mediasch ins Frauenhaus, um dort einige Spenden abzugeben.

Den restlichen Fahrtweg bis nach Dacia, konnte ich etwas die schöne rumänische Natur bestaunen.

Leider verdeckten weder Blätter noch Blüten so manch verheerend aussehende Siedlung.

Es hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, warum Menschen sich zwischen Müllbergen wohlfühlen und nichts daran ändern!

Im Vereinsheim angekommen, wurden die ganzen anderen Spenden aus-bzw. umgeladen.

Montags war nun endlich auch der Lkw mit den Gaben aus Deutschland in Rupea vor Ort, wo die riesige Lagerhalle auf uns zum Befüllen wartete.

Die Angestellten des Vereins unter Karl Hellwig (Vorsitzender des rumänischen Partnervereins), halfen nach ihrem Ermessen beim Entladen.

Nach sage und schreibe 3,5 Std. blickten wir dann in einen vollkommen geleerten 40 Tonner.

Nachmittags gesellten sich dann auch noch 3 Jungs vom Verein /offroad-travel.org/ dazu und begleiteten uns einige Tage bei dieser Mission.

Ein Hilferuf zwecks Materialien (für seine Gemeinde) ereilte den Verein vom ortsansässigen Pfarrer der unitarischen Kirche, wodurch nach Möglichkeit gleich etwas in die Wege geleitet wurde.

Beim diesjährigen Frühjahrestransport gab es selbstverständlich auch eine Begebenheit, vor der ich wirklich den Hut ziehe!!!

Wir besuchten in Rothbach eine Familie, wo beide Schwestern je 6 Kinder aus einem Waisenhaus aufgenommen haben (wegen Schließung) und dadurch dringend auf Spenden angewiesen sind.

Zu unserem Glück war die Bereitschaft etwas beizusteuern in Deutschland sehr groß, um dieser Familie hier dann möglichst viele Windeln, Lebensmittel, Spiele und sogar Möbel übergeben zu können.

Ruckzuck war die Woche auch schon vorbei und wir traten die Heimreise an.

Auf jeden Fall war es für mich wieder ein sehr schönes, wenn auch prägendes Erlebnis.

(Was zu Hause sehr lange anhält.)

Vielen lieben Dank an Micha & Danilo, dass ich noch einmal die Gelegenheit bekam dabei zu sein!

Ein großes Dankeschön auch all den Spendern, ohne die das Ganze nicht möglich wäre!

Herzliche Grüße
Christina

Impressionen Frühjahr 2026